Unsere Visionen

Energiegärten als innovatives  Element der Landschaftsentwicklung
Gestaltung und Planung von Windparks und Energielandschaften
Otter- und Naturpark Groß Dratow  
Das Arkadia Projekt


Energiegärten als innovatives  Element der Landschaftsentwicklung

am Modell der Internationalen Bauausstellung IBA Fürst-Pückler-Land /Lausitz 2000-2010, in Zusammenarbeit mit BTE Berlin

Die Vision eines Energiegartens Mit dem intensiven Braunkohletagebau der letzten 100 Jahre etablierte sich die Lausitz zu einem Energieareal, das weit über die engen lokalen Grenzen hinaus Wirkung zeigte. Die Menschen dieser Region identifizierten sich mit dem Image von Braunkohle und Energie. Dieses regionale Identifikationsmoment soll im Konzept der mit regenerativen Energieträgern operierenden Energiegärten fortbestehen und weiterentwickelt werden. Mit der IBA Fürst-Pückler-Land, die in diesem Jahr 2000 beginnt, ist die Möglichkeit gegeben, eine Entwicklungsstrategie für eine innovative Landschaft zu formulieren und mustergültig nach internationalen Gesichtspunkten umzusetzen. Das dazu erarbeitete Thesenpapier zeigt Visionen für eine nachhaltige Entwicklung der Bergbaufolgelandschaft durch regenerative Energien, ein Tourismuskonzept sowie neue Arbeitsfelder auf. Der Verein Energiegarten e.V. mit Sitz in Berlin präsentiert sich auf der Website http://www.energiegarten.de.

Hier können Sie die Thesen zur Vision der Energiegärten downloaden.
 
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Gestaltung und Planung von Windparks und Energielandschaften

Windpark Klettwitz Feld 3 NW, Eingriffs-Ausgleichs-Planung seit 2002
Bauherr: Ventotec GmbH Leer und AIG Beraten & Planen GmbH, Leinefelde

Klettwitz PlanausschnittDer Windpark Klettwitz Feld 3 NW ist Teil des Windparkensmbles Klettwitz, der bei seiner Eröffnung mit 38 Windkraftanlagen (WKA) der größte Windpark Europas war. Jetzt geht es um eine Erweiterungsfläche mit 13 WKA, die eine Nabenhöhe von 100 m und eine Gesamthöhe von 140 m haben. Der räumliche Geltungsbereich der Eingriffs-Ausgleichs-Planung befindet sich auf bergbaulich beanspruchtem Gelände einer Hochebene des ehemaligen Tagebaus Klettwitz.
Die Ausgleichsmaßnahmen auf dem Gelände sollen den Windpark in das Landschaftsbild einpassen. Durch neue dauerhafte Heckenstrukturen, flächige Strauchpflanzungen, Baumgruppen und Tümpel wird das bestehende System der Feldgehölze ergänzt. Perspektivisch ist der Anbau von Biomassen in vielfältiger Form und ein Wegsystem für Besucher geplant. Es geht darum, technische Elemente (WKA) in eine mit vielfältigen Strukturelementen geprägte Landschaftsstruktur einzubinden.

In der Kombination landschaftsgestaltender Maßnahmen und der Gewinnung verschiedenartiger regenerativer Energien auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen soll mit exemplarischen Modulen an die Idee eines Energiegartens® angeknüpft werden.
Bild: Gesamtplan Klettwitz  

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Otter- und Naturpark Groß Dratow

Die Idee
Der konzipierte Otter- und Naturpark Groß Dratow bildet einen weiteren Mosaikstein im Netz der Freizeitmöglichkeiten rund um den Müritz Nationalpark.

Die Kooperation
Neben der Gemeinde Groß Dratow, vertreten durch das Amt Waren-Land sowie den Landkreis Müritz soll das Vorhaben intensiv mit dem Nationalpark vorbereitet werden. Vergleichbare Projekte werden als Kooperationspartner gewonnen.
 
Die Perspektive
Im Jahr 2000 sollen die Sondierungsgespräche mit den Fachbehörden und Instituionen in eine konkrete Planungsphase münden und im Jahr 2003 wird der Otter- und Naturpark Groß Dratow erstmalig mit einzelnen Teilen der Öffentlichkeit zugänglich sein.

Tor zum Müritz Nationalpark
Groß Dratow ist ein kleines Dorf am Eingang zum Müritz Nationalpark. Schon bald sollen sich hier zahlreiche Besucher einfinden.

Entwurfsplan Natur- und Umweltbildung
Mit einem Fischotterzentrum in Form eines Otter- und Naturparks will die Gemeinde Groß Dratow den Bewohnern und Touristen ein attraktives Zentrum der Natur- und Umweltbildung bieten. In drei bis vier Einzelgehegen kann man als Besucher auf einem park- bzw. waldähnlichen Gelände den einheimischen Fischotter (Lutra lutra) beobachten, das natürliche Verhalten und seine Lebensgewohnheiten studieren. Auf spielerische Art und Weise wird der Otter den Parkbesuchern, vor allem den Kindern nahe gebracht. Durch Aufklärung und Wissensvermittlung wird so der Schutz des Otters erhöht.

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Das Arkadia Projekt

Stand 1.9.1999

Das Ziel von ARKADIA ist die Förderung von historischen Kulturlandschaften in strukturschwachen Regionen Europas mit unkonventionellen und zukunftsorientierten Ideen.
Zusammenhänge zwischen diesen Kulturlandschaften sollen deutlich gemacht werden, „das gemeinsame Erbe“ steht im Vordergrund. Dabei werden die regionalen Besonderheiten der Länder hervorgehoben und deren unterschiedliche Entwicklungen herausgerabeitet.

Arkadia

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ARKADIA setzt mit einer modularen Strategie an:
§ Modul 1: ARKADIA - synergy - Synergieeffekte nutzen
§ Modul 2: ARKADIA - mediation - Vermittlung von Wissen mit unkonventionellen Ideen unter Einbeziehung der Arbeit mit Jugendlichen
§ Modul 3: ARKADIA - le Grand Tour - Förderung des Kulturlandschafts-Tourismus
Diese Module werden in zahlreichen Projekten realisiert und miteinander kombiniert, Projekten die unter dem Mantel einer gemeinsamen Werbe- und Präsentationsstrategie in Medien und Öffentlichkeit dargestellt werden.
 
Als konkrete Teilprojekte sind bereits in konzeptioneller Vorbereitung:
ARKADIA: Das Spiel
am Beispiel des Dessau-Wörlitzer 
Gartenreiches wurde eine Spielidee 
konzipiert, welche die o.g. Punkte 
aufgreift und zu einer virtuellen Reise in die europäischen Kulturlandschaften einlädt (s. Image-Broschüre ARKADIA).
arkadisches Spiel

ARKADIA: Das (virtuelle) Buch
Wissenschaftlichen Ansatz und Orientierung bietet das von Prof. Schumacher 1998 veröffentlichte Buch „Das ganze Land ein Garten“, in dem drei europäische Kulturlandschaften reichbebildert dargestellt und miteinander in Beziehung gebracht werden: Das Dessau-Wörlitzer-Gartenreich, Die Potsdamer Kulturlandschaft und die Englische Themseregion um Richmond. Dieses Konzept wird auf die weiteren, noch konkret zu benennenden europ. Kulturlandschaften ausgeweitet und im Internet als virtuelles Buch präsentiert.

ARKADIA: Die Ausstellung
Auf erster Basis des v.g. von Prof. Schumacher veröffentlichen Buches „Das ganze Land ein Garten“,  ist bereits eine Ausstellung in Vorbereitung, die weitere europäische Kulturlandschaften einbeziehen soll.
Diese Ausstellung soll als Wanderausstellung durch ganz Europa „reisen“ aber auch im Internet im Rahmen einer virtuellen Galerie präsentiert werden.
Mit Roland Stratmann.
 

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[ Stand: 02.12.2002 ]